eduaction - Der Blog aus Kenia

June 17, 2009
Licht ins Dunkel bringenDie ersten Nächte in heimischen Betten geschlafen, verloren gegangene Koffer von freundlichen Airline-Mitarbeitern zugestellt bekommen, deutsche Küche in Form von Rahmschnitzeln wiederentdeckt. Seit dem letzten Wochenende haben wir wieder deutschen Boden unter den Füßen und kämpfen nun mit der Materialflut. Erinnerungen sind die eine Sache, tausende Fotos, zig Stunden an Audiomaterial und mit krakeliger Handschrift gefüllte Notizbücher eine andere. Die Nachbereitung der Wochen in Kenia steht in den nächsten Wochen ganz oben auf der To-Do-Liste. Aus handfesten Recherchergebnissen müssen nun greifbare Inhalte werden, um die Reise erfolgreich abzuschließen.

Licht ins Dunkel bringen
Die ersten Nächte in heimischen Betten geschlafen, verloren gegangene Koffer von freundlichen Airline-Mitarbeitern zugestellt bekommen, deutsche Küche in Form von Rahmschnitzeln wiederentdeckt. Seit dem letzten Wochenende haben wir wieder deutschen Boden unter den Füßen und kämpfen nun mit der Materialflut. Erinnerungen sind die eine Sache, tausende Fotos, zig Stunden an Audiomaterial und mit krakeliger Handschrift gefüllte Notizbücher eine andere. Die Nachbereitung der Wochen in Kenia steht in den nächsten Wochen ganz oben auf der To-Do-Liste. Aus handfesten Recherchergebnissen müssen nun greifbare Inhalte werden, um die Reise erfolgreich abzuschließen.

2 years ago
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June 14, 2009
Wir sind auf dem WegNoch kurz die Frisur gerichtet, die Taschen in den Wagen verstaut und ein letzter Kaffee in Buru Buru - jetzt wartet Deutschland auf uns. Nach zehn Stunden im Flieger koennen wir heute Abend todmuede ins eigene Bett fallen. Und das um unzaehlige neue Eindruecke, spannende Erfahrungen und viele neue Freunde reicher. Asante Sana Kenia!

Wir sind auf dem Weg
Noch kurz die Frisur gerichtet, die Taschen in den Wagen verstaut und ein letzter Kaffee in Buru Buru - jetzt wartet Deutschland auf uns. Nach zehn Stunden im Flieger koennen wir heute Abend todmuede ins eigene Bett fallen. Und das um unzaehlige neue Eindruecke, spannende Erfahrungen und viele neue Freunde reicher. Asante Sana Kenia!

2 years ago
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June 13, 2009
Abschied von KeniaMit einer ganzen Ziege, jeder Menge Gaesten und mehr als toleranten Nachbarn haben wir am Freitagabend unseren Ausstand gegeben. Unsere Gastgeber werden sich genau wie wir an diesen Tag sicher noch laenger erinnern; das mitgebrachte Panorama von Koeln bei Nacht konnte zumindest schon einmal maechtig Eindruck schinden. Den letzten Tag vor der Abreise haben wir dann - zum ersten Mal in den letzten Wochen - ganz tourimaessig verbracht und auf dem Massaimarkt in der Innenstadt fleissig Mitbringsel fuer alle Daheimgebliebenen geshoppt. Was genau, sieht man dann in natura.

Abschied von Kenia
Mit einer ganzen Ziege, jeder Menge Gaesten und mehr als toleranten Nachbarn haben wir am Freitagabend unseren Ausstand gegeben. Unsere Gastgeber werden sich genau wie wir an diesen Tag sicher noch laenger erinnern; das mitgebrachte Panorama von Koeln bei Nacht konnte zumindest schon einmal maechtig Eindruck schinden. Den letzten Tag vor der Abreise haben wir dann - zum ersten Mal in den letzten Wochen - ganz tourimaessig verbracht und auf dem Massaimarkt in der Innenstadt fleissig Mitbringsel fuer alle Daheimgebliebenen geshoppt. Was genau, sieht man dann in natura.

2 years ago
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Uni-Alltag in NairobiVon Mittwoch bis Freitag haben wir zum Abschluss unserer Reise drei Tage mit Studenten der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology vor den Toren von Nairobi verbracht. Es war interessant zu sehen, dass das Uni-Leben in Kenia dem in Deutschland gar nicht so unaehnlich ist. Mensa, Cafeteria, Hoersaele und Studenten, die auf der Wiese sitzen und die Sonne geniessen. Fuer uns war es eine schoene und entspannende Erfahrung.

Uni-Alltag in Nairobi
Von Mittwoch bis Freitag haben wir zum Abschluss unserer Reise drei Tage mit Studenten der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology vor den Toren von Nairobi verbracht. Es war interessant zu sehen, dass das Uni-Leben in Kenia dem in Deutschland gar nicht so unaehnlich ist. Mensa, Cafeteria, Hoersaele und Studenten, die auf der Wiese sitzen und die Sonne geniessen. Fuer uns war es eine schoene und entspannende Erfahrung.

2 years ago
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June 11, 2009
Lecker!Zuckerrohr ist eine feine Sache. Billig, an jeder Ecke zu haben und natuerlich sieht es im Rohzustand auch nach richtig viel aus. Dominik beweist hier seine Beisserqualitaeten. Andere Fertigkeiten hat er im Verlauf der Reise schon oft gezeigt: In Schulen, Projekten und Gespraechsrunden stellt er stets die Ziele und Absichten unserer Kampagne vor. Die Rollenverteilung in der Gruppe klappt also einwandfrei.

Lecker!
Zuckerrohr ist eine feine Sache. Billig, an jeder Ecke zu haben und natuerlich sieht es im Rohzustand auch nach richtig viel aus. Dominik beweist hier seine Beisserqualitaeten. Andere Fertigkeiten hat er im Verlauf der Reise schon oft gezeigt: In Schulen, Projekten und Gespraechsrunden stellt er stets die Ziele und Absichten unserer Kampagne vor. Die Rollenverteilung in der Gruppe klappt also einwandfrei.

2 years ago
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Immer wieder Coca-ColaCoke! Sprite! Fanta! Die Produkte des Getraenkegiganten aus Atlanta sind in Kenia allgegenwaertig. In jedem noch so kleinen Dorf findet man grosse Reklametafeln, in jedem Restaurant steht das Getraenk in prominenter Position auf der Karte, und im Supermarkt sind nur die Dosen und Flaschen von Coca-Cola stets eiskalt gekuehlt. Die Brause ist konkurrenzlos auf der Pole Position in Sachen Erfrischung, aber auch das Mineralwasser des US-Konzerns ist kenianischer Marktfuehrer. Vor dem Hintergrund des vom BDKJ initiierten Coca-Cola-Boykotts in Deutschland, muessen wir aus Ostafrika berichten, dass man hier an der Limo aus Amerika einfach nicht vorbeikommen kann.

Immer wieder Coca-Cola
Coke! Sprite! Fanta! Die Produkte des Getraenkegiganten aus Atlanta sind in Kenia allgegenwaertig. In jedem noch so kleinen Dorf findet man grosse Reklametafeln, in jedem Restaurant steht das Getraenk in prominenter Position auf der Karte, und im Supermarkt sind nur die Dosen und Flaschen von Coca-Cola stets eiskalt gekuehlt. Die Brause ist konkurrenzlos auf der Pole Position in Sachen Erfrischung, aber auch das Mineralwasser des US-Konzerns ist kenianischer Marktfuehrer. Vor dem Hintergrund des vom BDKJ initiierten Coca-Cola-Boykotts in Deutschland, muessen wir aus Ostafrika berichten, dass man hier an der Limo aus Amerika einfach nicht vorbeikommen kann.

2 years ago
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Wer hat die Zahnseide?In Mombasa haben wir die Eltern von Steven, dem kenianischen Leiter der YCS, besucht. Dass Mangos frisch vom Baum eine echte Delikatesse sind, war danach kein Geheimnis mehr. Einziger Kritikpunkt sind die gefuehlten 274 Fruchtfaeden, die sich in den Zahnzwischenraeumen einnisten. Wer hat sich das denn ausgedacht? Ist das ein Thema fuer Galileo Mystery? Und was haben die Illuminaten eigentlich damit zu tuen?

Wer hat die Zahnseide?
In Mombasa haben wir die Eltern von Steven, dem kenianischen Leiter der YCS, besucht. Dass Mangos frisch vom Baum eine echte Delikatesse sind, war danach kein Geheimnis mehr. Einziger Kritikpunkt sind die gefuehlten 274 Fruchtfaeden, die sich in den Zahnzwischenraeumen einnisten. Wer hat sich das denn ausgedacht? Ist das ein Thema fuer Galileo Mystery? Und was haben die Illuminaten eigentlich damit zu tuen?

2 years ago
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June 9, 2009
Seit mehr als einer Woche sind wir mittlerweile in Kenia. Zeit für ein kurzes Zwischenfazit in 26 Buchstaben.Asante Sana bedeutet auf Swahili „Vielen Dank“. Zu danken haben wir vielen Menschen, die uns freundlich empfangen, herzlich aufgenommen und immer unterstützt haben.Buru Buru ist der Stadtteil im Osten Nairobis, den wir für zwei Wochen unser Zuhause nennen dürfen. Chapati sind dünne Fladen aus Mehlteig, und die typische Beilage zu fast jedem kenianischen Gericht.Don Bosco, beziehungsweise sein Konterfei, war am Dienstag und Mittwoch omnipräsent, als wir insgesamt vier Don-Bosco-Projekte besuchten.Ethiopian Restaurant im Westen der Stadt. Am Mittwochabend feierten wir hier mit unseren Gastgebern und konnten uns im Essen mit Fingern üben.Funky Chicken war ein großer Erfolg. Das KSJ-Spiel ist eine wunderbare Möglichkeit sich in einer großen Gruppe gepflegt zum Affen zu machen – auch bei kenianischen Kindern kam das ziemlich gut an.Gerard aus Burkina Faso ist einer der beiden Leiter der Pan-African YCS und gleichzeitig unser Gastgeber während unserer Kenia-Reise. Im Bild seht ihr ihn mit seiner Kollegin Mary Wambui. (-> Buchstabe “W”)Hakuna Matata darf hier natürlich nicht fehlen. Nicht erst seit dem „König der Löwen“ weiß man, dass das Sprichwort – frei übersetzt: “Alles klar.”, “Kein Problem.” oder “Läuft.” – die kenianische Mentalität mehr als treffend beschreibt.IYCS, also die Internationale KSJ, ist das Fundament unserer Reise. Auf der Weltkonferenz 2007 im ugandischen Kampala wurden die ersten Kontakte zu unseren kenianischen Gastgebern geknüpft.

Seit mehr als einer Woche sind wir mittlerweile in Kenia. Zeit für ein kurzes Zwischenfazit in 26 Buchstaben.

Asante Sana
bedeutet auf Swahili „Vielen Dank“. Zu danken haben wir vielen Menschen, die uns freundlich empfangen, herzlich aufgenommen und immer unterstützt haben.
Buru Buru ist der Stadtteil im Osten Nairobis, den wir für zwei Wochen unser Zuhause nennen dürfen.
Chapati sind dünne Fladen aus Mehlteig, und die typische Beilage zu fast jedem kenianischen Gericht.
Don Bosco, beziehungsweise sein Konterfei, war am Dienstag und Mittwoch omnipräsent, als wir insgesamt vier Don-Bosco-Projekte besuchten.
Ethiopian Restaurant im Westen der Stadt. Am Mittwochabend feierten wir hier mit unseren Gastgebern und konnten uns im Essen mit Fingern üben.
Funky Chicken war ein großer Erfolg. Das KSJ-Spiel ist eine wunderbare Möglichkeit sich in einer großen Gruppe gepflegt zum Affen zu machen – auch bei kenianischen Kindern kam das ziemlich gut an.
Gerard aus Burkina Faso ist einer der beiden Leiter der Pan-African YCS und gleichzeitig unser Gastgeber während unserer Kenia-Reise. Im Bild seht ihr ihn mit seiner Kollegin Mary Wambui. (-> Buchstabe “W”)
Hakuna Matata darf hier natürlich nicht fehlen. Nicht erst seit dem „König der Löwen“ weiß man, dass das Sprichwort – frei übersetzt: “Alles klar.”, “Kein Problem.” oder “Läuft.” – die kenianische Mentalität mehr als treffend beschreibt.
IYCS, also die Internationale KSJ, ist das Fundament unserer Reise. Auf der Weltkonferenz 2007 im ugandischen Kampala wurden die ersten Kontakte zu unseren kenianischen Gastgebern geknüpft.

2 years ago
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Jomo Kenyatta ist auf jedem Geldschein abgedruckt. Außerdem ist die nach dem ersten Präsidenten Kenias benannte Kenyatta Avenue die einzige Straße, in der die Autofahrer an einer roten Ampel halten. Außer nachts oder wenn von links und rechts keiner kommt.Kibera, mit etwa einer Million Einwohnern der größte Slum Afrikas, war der bisher wohl spannendste und bewegendste Programmpunkt unserer Reise.Leergut ist in Kenia kein besonders großes Thema. Flaschen im Supermarkt zu kaufen und so etwas wie einen Pfandbon zu bekommen, ist eine Herkulesaufgabe. Wir sind dann wieder auf Dosen umgestiegen. Matatus sind in Abwesenheit von einem offiziellen öffentlichen Nahverkehr die einzige Möglichkeit günstig und mehr oder weniger schnell durch Nairobi zu kommen. Jeder Fahrer beklebt und bemalt sein Heiligtum übrigens so wie er will. Besonders beliebt: Manchester United, Barack Obama, Osama bin Laden und der Stalingrad Shuttle.Nationalparks gibt es in Kenia äußerst zahlreich. Wir besuchten gleich am zweiten Tag in Nairobi den nächstgelegenen Park und konnten gleich vier der fünf „Big Five“ mit der Kamera einfangen.Orphan’s Homes, Waisenhäuser, haben wir in dieser Woche einige besucht. Viele Orden und NGOs betreiben Häuser für Waisen, die meist an einen Schulkomplex angeschlossen sind.

Jomo Kenyatta ist auf jedem Geldschein abgedruckt. Außerdem ist die nach dem ersten Präsidenten Kenias benannte Kenyatta Avenue die einzige Straße, in der die Autofahrer an einer roten Ampel halten. Außer nachts oder wenn von links und rechts keiner kommt.
Kibera, mit etwa einer Million Einwohnern der größte Slum Afrikas, war der bisher wohl spannendste und bewegendste Programmpunkt unserer Reise.
Leergut ist in Kenia kein besonders großes Thema. Flaschen im Supermarkt zu kaufen und so etwas wie einen Pfandbon zu bekommen, ist eine Herkulesaufgabe. Wir sind dann wieder auf Dosen umgestiegen.
Matatus sind in Abwesenheit von einem offiziellen öffentlichen Nahverkehr die einzige Möglichkeit günstig und mehr oder weniger schnell durch Nairobi zu kommen. Jeder Fahrer beklebt und bemalt sein Heiligtum übrigens so wie er will. Besonders beliebt: Manchester United, Barack Obama, Osama bin Laden und der Stalingrad Shuttle.
Nationalparks gibt es in Kenia äußerst zahlreich. Wir besuchten gleich am zweiten Tag in Nairobi den nächstgelegenen Park und konnten gleich vier der fünf „Big Five“ mit der Kamera einfangen.
Orphan’s Homes, Waisenhäuser, haben wir in dieser Woche einige besucht. Viele Orden und NGOs betreiben Häuser für Waisen, die meist an einen Schulkomplex angeschlossen sind.

2 years ago
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Post-Election Riots, die Übergriffe auf die Volksgruppe der Kikuyu nach den mutmaßlich gefälschten Wahlen von 2007, hängen wie ein Damoklesschwert über dem Land. In vielen Städten entlud sich der Zorn auf den immer noch amtierenden Präsidenten Kibaki, der schließlich einer großen Koalition mit seinem Gegenkandidaten Odinga zustimmte. Es kam zu Vergewaltigungen, Plünderungen, Vertreibungen und Morden.Quo vadis Kenia? Viele unserer Gesprächspartner, Kenianer wie Ausländer, sehen in den Wahlen von 2012 den “Defining Moment” für die Zukunft des Landes. Sollte es wieder zu gewaltsamen Aufständen kommen, könnte aus einer „Mid-Life Crisis“ des einstigen Vorzeigelandes ein Langzeitproblem werden.Roundabouts sind die Kreisverkehre, die vielerorts Straßenkreuzungen ersetzt haben. Wer die Idee auch hatte, sollte das Ganze noch einmal überdenken. Wie in Holland funktioniert das hier nämlich nicht, meistens entstehen vor den Kreiseln absurde Staus.Schwarzwälder Kirschtorte kann man hier als „Black Forest Cake“ in jedem Supermarkt kaufen. Ein weiterer deutscher Einfluss ist die schwarz-rot-goldene Fahne als Erkennungszeichen von Polizeistationen.Tusker ist das beliebteste und – das haben unsere umfangreichen Testreihen ergeben – auch leckerste Bier in Kenia.Ungeduscht waren wir bisher eigentlich nie, obwohl wir in Buru Buru bisher nur in zwei Nächten Wasser hatten. Mit Hilfe von Unmengen an Kanistern, Töpfen und Fässern kommen wir ziemlich gut aus. Vitamine und Fette sind in Kenia ein überzeugendes Verkaufsargument. Der Brotaufstrich „Blue Band“, eine Mischung aus Fruchtzwergen und Leim, wirbt mit dem Slogan: „Fats and vitamins make your child grow. Daily Blue Band. Daily growth.“Wambui ist der Nachname von unserer Gastgeberin Mary und gleichzeitig so etwas wie das Müller oder Schmidt von Kenia. X-mal im Stau gesteckt haben wir in den letzten Tagen. Das Problem ist folgendes: Sobald man an eine Kreuzung kommt, staut sich der Verkehr, weil die Matatus mit waghalsigen Fahrmanövern ständig Chaos produzieren. Absolut nichts für jähzornige Mercedes-Piloten. Auf dem Foto seht ihr eine typische Situation auf kenianischen Strassen.Yunus aus Kibera, wohnt im „Rescue Center“ für Straßenkinder und ist eines der vielen, vielen Kinder, die wir in den letzten Tagen besucht haben. Zain, Safaricom und Orange sind die drei größten Mobilfunkteilunternehmen des Landes. Weil das Festnetz teuer und katastrophal unzuverlässig ist, hat mittlerweile fast jeder Kenianer zumindest ein Handy und telefoniert ständig damit. Da müssen sich sogar die Italiener warm anziehen.

Post-Election Riots, die Übergriffe auf die Volksgruppe der Kikuyu nach den mutmaßlich gefälschten Wahlen von 2007, hängen wie ein Damoklesschwert über dem Land. In vielen Städten entlud sich der Zorn auf den immer noch amtierenden Präsidenten Kibaki, der schließlich einer großen Koalition mit seinem Gegenkandidaten Odinga zustimmte. Es kam zu Vergewaltigungen, Plünderungen, Vertreibungen und Morden.
Quo vadis Kenia? Viele unserer Gesprächspartner, Kenianer wie Ausländer, sehen in den Wahlen von 2012 den “Defining Moment” für die Zukunft des Landes. Sollte es wieder zu gewaltsamen Aufständen kommen, könnte aus einer „Mid-Life Crisis“ des einstigen Vorzeigelandes ein Langzeitproblem werden.
Roundabouts sind die Kreisverkehre, die vielerorts Straßenkreuzungen ersetzt haben. Wer die Idee auch hatte, sollte das Ganze noch einmal überdenken. Wie in Holland funktioniert das hier nämlich nicht, meistens entstehen vor den Kreiseln absurde Staus.
Schwarzwälder Kirschtorte kann man hier als „Black Forest Cake“ in jedem Supermarkt kaufen. Ein weiterer deutscher Einfluss ist die schwarz-rot-goldene Fahne als Erkennungszeichen von Polizeistationen.
Tusker ist das beliebteste und – das haben unsere umfangreichen Testreihen ergeben – auch leckerste Bier in Kenia.
Ungeduscht waren wir bisher eigentlich nie, obwohl wir in Buru Buru bisher nur in zwei Nächten Wasser hatten. Mit Hilfe von Unmengen an Kanistern, Töpfen und Fässern kommen wir ziemlich gut aus.
Vitamine und Fette sind in Kenia ein überzeugendes Verkaufsargument. Der Brotaufstrich „Blue Band“, eine Mischung aus Fruchtzwergen und Leim, wirbt mit dem Slogan: „Fats and vitamins make your child grow. Daily Blue Band. Daily growth.“
Wambui ist der Nachname von unserer Gastgeberin Mary und gleichzeitig so etwas wie das Müller oder Schmidt von Kenia.
X-mal im Stau gesteckt haben wir in den letzten Tagen. Das Problem ist folgendes: Sobald man an eine Kreuzung kommt, staut sich der Verkehr, weil die Matatus mit waghalsigen Fahrmanövern ständig Chaos produzieren. Absolut nichts für jähzornige Mercedes-Piloten. Auf dem Foto seht ihr eine typische Situation auf kenianischen Strassen.
Yunus aus Kibera, wohnt im „Rescue Center“ für Straßenkinder und ist eines der vielen, vielen Kinder, die wir in den letzten Tagen besucht haben.
Zain, Safaricom und Orange sind die drei größten Mobilfunkteilunternehmen des Landes. Weil das Festnetz teuer und katastrophal unzuverlässig ist, hat mittlerweile fast jeder Kenianer zumindest ein Handy und telefoniert ständig damit. Da müssen sich sogar die Italiener warm anziehen.

2 years ago
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Und wir schwoeren Stein und Bein…Als er im Derbz gegen Koeln fuer Gladbach das 2:0 erzielte, lag die schwarz-weiss-gruene Fankurve Karim Matmour zu Fuessen. In der WM-Qualifikation fuehrte der Algerier jetzt seine Nationalmannschaft zum 3:1-Sieg gegen den amtierenden Africa-Cup-Sieger Aegypten. Die kenianische ‘Daily Nation” widmete dem Aussenstuermer deshalb in der heutigen Ausgabe einen prominenten Platz im Sportteil.

Und wir schwoeren Stein und Bein…
Als er im Derbz gegen Koeln fuer Gladbach das 2:0 erzielte, lag die schwarz-weiss-gruene Fankurve Karim Matmour zu Fuessen. In der WM-Qualifikation fuehrte der Algerier jetzt seine Nationalmannschaft zum 3:1-Sieg gegen den amtierenden Africa-Cup-Sieger Aegypten. Die kenianische ‘Daily Nation” widmete dem Aussenstuermer deshalb in der heutigen Ausgabe einen prominenten Platz im Sportteil.

2 years ago
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Wahrheitsgehalt 100%Heute fanden wir endlich die Zeit, um unsere Gastgeber Mary und Gerard von der Pan-Afrikanischen YCS in ihrem Buero in der Jogoo Road zu besuchen. Amuesanter Nebeneffekt: Sogar im dritten Stock konnten wir uns von der “Sinfonie von Hunderten von Haemmern, geschlagen auf Metall” (Marco Polo Reisefuehrer) ueberzeugen. Der so beschriebene Blechmarkt liegt naemlich direkt vor der Tuer.

Wahrheitsgehalt 100%
Heute fanden wir endlich die Zeit, um unsere Gastgeber Mary und Gerard von der Pan-Afrikanischen YCS in ihrem Buero in der Jogoo Road zu besuchen. Amuesanter Nebeneffekt: Sogar im dritten Stock konnten wir uns von der “Sinfonie von Hunderten von Haemmern, geschlagen auf Metall” (Marco Polo Reisefuehrer) ueberzeugen. Der so beschriebene Blechmarkt liegt naemlich direkt vor der Tuer.

2 years ago
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Schulen, Schulen, SchulenAm Wochende besuchten wir zwei Secondary Schools. Die Sacred Heart High School war mitten in der Innenstadt von Mobasa gelegen und hat, nur um das klarzustellen, nichts mit “Scrubs” zu tuen. Die andere war ein Internnat in Kwale, einem kleinen Dorf im Umland. Fuer unsere Kampagne konnten wir wichtige Details recherchieren und neue Kontakte knuepfen. Schulhoefe sehen uebrigens in Kenia bei Regen nicht anders aus als in Wanne-Eickel.

Schulen, Schulen, Schulen
Am Wochende besuchten wir zwei Secondary Schools. Die Sacred Heart High School war mitten in der Innenstadt von Mobasa gelegen und hat, nur um das klarzustellen, nichts mit “Scrubs” zu tuen. Die andere war ein Internnat in Kwale, einem kleinen Dorf im Umland. Fuer unsere Kampagne konnten wir wichtige Details recherchieren und neue Kontakte knuepfen. Schulhoefe sehen uebrigens in Kenia bei Regen nicht anders aus als in Wanne-Eickel.

2 years ago
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Neidisch?Drei Tage stand unser Blog still. Die Gruende waren vielfaeltig: Ein straffes Programm in Mombasa, fehlende Internetcafes, ein vergessener USB-Stick und ein Time-Out am Indischen Ozean. Das Wochenende in der kenianischen Hafenmetropole war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Wir wissen jetzt, dass die Uhren an der Kueste noch langsamer ticken als in Nairobi.

Neidisch?
Drei Tage stand unser Blog still. Die Gruende waren vielfaeltig: Ein straffes Programm in Mombasa, fehlende Internetcafes, ein vergessener USB-Stick und ein Time-Out am Indischen Ozean. Das Wochenende in der kenianischen Hafenmetropole war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Wir wissen jetzt, dass die Uhren an der Kueste noch langsamer ticken als in Nairobi.

2 years ago
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June 5, 2009
RettungsankerInmitten der Wellblechhütten von Kibera liegt das „Rescue Center“ für Straßenkinder. Die Streetworker Jack und Bonifaz, beide als Kind im Slum groß geworden, schaffen es mit viel Geduld und Vertrauensbildung, Minderjährige davon zu überzeugen, ins „Rescue Center“ zu ziehen. Wir trafen die Kinder und waren betroffen von ihren Schicksalen, aber auch überwältigt von ihrem Lebensmut. Eines machten uns die Jungs klar: Bildung ist der Schlüssel für einen Neuanfang. Nicht umsonst war in der Vorstellrunde die häufigste Antwort nach den Hobbys „What I like best is football and education.“

Rettungsanker
Inmitten der Wellblechhütten von Kibera liegt das „Rescue Center“ für Straßenkinder. Die Streetworker Jack und Bonifaz, beide als Kind im Slum groß geworden, schaffen es mit viel Geduld und Vertrauensbildung, Minderjährige davon zu überzeugen, ins „Rescue Center“ zu ziehen. Wir trafen die Kinder und waren betroffen von ihren Schicksalen, aber auch überwältigt von ihrem Lebensmut. Eines machten uns die Jungs klar: Bildung ist der Schlüssel für einen Neuanfang. Nicht umsonst war in der Vorstellrunde die häufigste Antwort nach den Hobbys „What I like best is football and education.“

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